Wir haben unser tägliches Beautyprogramm für Gesicht, Körper und Haare, aber unsere Hände vergessen wir sehr oft. Doch die richtige Handpflege ist wichtig, denn kaum ein anderer Hautbereich wird so sehr beansprucht wie unsere Hände. Aber was ist nun wirklich wichtig bei der Pflege unserer Hände?

Unsere Hände sind ständig in Aktion, sei es im Haushalt oder im Beruf. Vor allem jetzt in den Sommermonaten werden unsere Hände häufig bei der Gartenarbeit eingesetzt. Die Haut ist an den Händen sehr dünn und braucht deshalb viel Pflege. Alleine das tägliche Händewaschen strapaziert die Haut und entzieht ihr wichtige Feuchtigkeit, die sie eigentlich dringend braucht. Auch sind die verschiedenen Umwelteinflüsse, wie z.B. Kälte, Sonne und trockene Luft, ein großer Faktor, warum wir unsere Hände regelmäßig pflegen sollten.

 

Die wenigen Talgdrüsen und der geringe Fettanteil in der Haut sorgen dafür, dass die Haut an den Händen schnell austrocknet. Die Handinnenflächen sind besonders empfindlich; ihnen fehlen die zur Hautrückfettung und Feuchtigkeitsbindung beitragenden Talgdrüsen zur Gänze. Zudem muss der Handrücken komplett ohne schützende Lipide auskommen. Somit fehlt der Haut an den Händen der Säureschutzmantel und daher auch wichtige Substanzen, die den pH-Wert stabilisieren und Feuchtigkeit spenden. Ein weiterer Faktor, der hier hinzukommt, ist, dass keine Haut der anderen gleicht. Daher sollten Sie sich gut darüber informieren, welche Pflege für Sie geeignet ist.

 

Handpeeling

Ein Handpeeling entfernt trockene Hautschüppchen und gibt Ihren Händen ein weiches Gefühl. Zu beachten ist, dass Sie nach dem Peeling der Haut wieder die notwendige Feuchtigkeit liefern. Da die Hände sehr schnell austrocknen, ist das Eincremen nach einem Peeling von besonders großer Bedeutung.

 

Handmaske oder Handbad?

Eine Handmaske oder ein Handbad sind perfekt für eine Behandlung nach einem Peeling. Beide Varianten sind optimale Feuchtigkeitsspender.

 

Richtiges Händewaschen

Händewaschen tut Ihrer Haut gut und ist allgemein wichtig, wenn es um das Thema Bakterien und Krankheiten geht. Allerdings sollten Sie Ihre Hände nicht mit zu heißem Wasser waschen, dadurch verliert die Haut nämlich wieder an Feuchtigkeit. Auch die Seife kann die schützende Fettschicht der Haut zerstören. Verwenden Sie hier eine pH-neutrale Seife oder spezielle Öle und waschen Sie Ihre Hände mit lauwarmem Wasser.

 

Handmassagen

Eine Handmassage ist gut für die Durchblutung Ihrer Hände. Am besten verwendet man eine Handmassage-Creme.

 

Handcreme

Die Basis einer richtigen Handpflege beginnt mit der richtigen Handcreme. Hier sollten Sie darauf achten, eine Creme mit den richtigen Inhaltsstoffen zu wählen, die an Ihren Hauttyp angepasst ist.

Wenn Sie bereits an rauen Händen und trockener Haut zwischen den Fingern leiden, benötigen Sie eine besonders reichhaltige Creme. Dennoch sollten Sie Ihre Hände nicht zu häufig eincremen, da sich die Haut schnell an die zugeführten Stoffe gewöhnt und nicht mehr so selbständig arbeitet. Damit laufen Ihre Hände Gefahr, noch trockener als zuvor zu werden. Das Auftragen einer Handcreme 2-3 Mal täglich reicht daher vollkommen.

Wichtig ist es auch, die Pflege an die Jahreszeiten anzupassen. Im Winter hat die Haut andere Bedürfnisse als im Sommer. Niedrige Temperaturen und trockene Heizungsluft fördern die Austrocknung, weshalb in den kühlen Monaten eine reichhaltigere Handcreme zu empfehlen ist.

 

So beugen Sie Altersflecken vor

Reife Haut benötigt intensivere Pflegeprodukte und eine speziellere Pflege als junge. Eine Handcreme sollte mit Stoffen angereichert sein, die der Hautalterung entgegenwirken, um Altersflecken frühzeitig vorzubeugen. Hierfür geeignet sind Antioxidantien, Vitamine und zellschützende Inhaltsstoffe, die die Zellen aktivieren und helfen, das Gewebe zu regenerieren. Wenn Sie eine solche Creme verwenden, kann die vorzeitige Hautalterung vermindert und die Hautstruktur sichtbar verbessert werden.

 

 

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