Der Sommer ist da und der Sonnenschutz wird Thema Nr. 1.
Wie schützen wir unsere Haut am besten? Und warum ist Sonnenschutz für unsere Haut überhaupt von solch großer Bedeutung?

Sonne

„UV-Strahlen“ = Ultraviolette Strahlen

Die ultraviolette Strahlung kommt zu rund 5% im Sonnenlicht vor und ist wichtig für die Vitamin D-Produktion unseres Körpers, kann aber eine schädigende Wirkung auf Haut und Augen haben. Neben einem erhöhten Krebsrisiko durch zu intensive Sonneneinstrahlung, besteht auch die Gefahr vorzeitiger Hautalterung. 

 

Sonne tanken? Ja, aber nur gut geschützt! 

Summer-Ladies genießen gerne warme Sonnenstrahlen auf der Haut. Grundsätzlich spricht auch nichts gegen ein sanftes Sonnenbad, trifft man die notwendigen Vorkehrungen. Wir haben für Sie die wichtigsten To Dos zusammengefasst:

- Cremen Sie sich gut und großzügig ein bevor Sie das Haus verlassen und tragen Sie in regelmäßigen Abständen erneut Sonnencreme auf.
- Auch im Schatten ist es wichtig sich einzucremen. Hier strahlt noch immer die Hälfte des Sonnenlichtes auf die Haut.
- Auch Wasser kann die Sonnenstrahlen auf die Haut reflektieren und dadurch die Entstehung eines Sonnenbrands beschleunigen.
- Meiden Sie Sonnenbäder während der Mittagszeit. Hier steht die Sonne am höchsten Punkt und die UV-Strahlung ist am stärksten.
- Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille.
- Auch Ihre Haare können durch Salzwasser und Chlor spröde und trocken werden, daher sollte auch hier mit speziellen Sprays gearbeitet werden, deren Wirkstoffe sich wie eine schützende Schicht um das Haar legen.
- Gut behütet: Der Sonnenhut ist eine wichtige Vorkehrung gegen Sonnenstich und Ausbleichen der Haarpracht. 
- Im Falle eines Sonnenbrands, schützen Sie alle betroffenen Körperareale gut mit Kleidung. After Sun-Lotions spenden Feuchtigkeit, kühlen und fördern somit die Regeration der Zellen. 

 

Und nicht vergessen!

Es gibt keinen vollständigen Sonnenschutz! Auch mehrmaliges Eincremen kann Ihre Haut nicht zur Gänze vor UV-Strahlen schützen. Somit sind regelmäßige Pausen im Schatten unabdingbar, um Krebsrisiko und Hautalterung entgegen zu wirken. 

 

Von Gel, Spray & Co 

Fest steht: Schützen ist wichtig. Doch welche Art von Sonnenschutz sollten Sie nun am besten verwenden? Es gibt heutzutage viele verschiedene Produkt, um seine Haut zu schützen. Welche für Sie das geeignetste Mittel ist, hängt vor allem von Ihren Vorlieben ab. Für welches Produkt Sie sich auch entscheiden, achten Sie beim Kauf darauf, dass die Creme vor UV-A- UND UV-B-Strahlen schützt! 

  • Gel: Enthält wenig Fett und ist deswegen gut für Personen mit Akne sowie für Sportler geeignet.
  • Milch: Pflegt die Haut besonders gut, insbesondere wenn das Antioxidanz Vitamin E enthalten ist.
  • Spray: Lässt sich gut auf der Haut verteilen, allerdings kann es beim Sprühen zu Creme-Verlusten kommen.
  • Creme: Bietet aufgrund ihres hohen Fettgehaltes, durch den die Wirksubstanzen besser gebunden werden können, einen besonders effektiven Schutz. 

 

Und hier noch einige Hard Facts für Sie: 

 

Was ist dran an LSF im MakeUp und schützt eine Foundation vor den Sonnenstrahlen? 

Nein, MakeUp ist in keinem Fall eine Alternative zur Sonnencreme! Auch eine Foundation mit Lichtschutzfaktor 30 kann keinen optimalen Schutz bieten. Daher gilt es in der warmen Jahreszeit unbedingt zu einem richtigen Sonnenschutzmittel zu greifen. Da unsere Haut unter einer dicken MakeUp-Schicht stark schwitzt und sich dadurch rasch Pickeln und Mitesser bilden können, sollte man im Sommer ohnedies lieber zu einem leichten Puder greifen.  

 

Macht eine Foundation mit zusätzlichen Lichtschutzfaktor dann überhaupt Sinn?  

Ja – in den Herbst- und Wintermonaten. In der kühlen Jahreszeit ist die UV-Strahlung nicht so stark, was einen geringeren LSF vollkommen ausreichend macht. Grundsätzlich sollte unsere Haut rund ums Jahr vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden. 

 

Sonnencreme und MakeUp in Kombination – wie gehe ich am besten vor?  

Sonnencremen sollen eine Schutzschicht auf der Haut bilden. Deshalb müssen Sie diese immer vor dem MakeUp auftragen. Allerdings gilt in der Reihenfolge: Feuchtigkeitscreme vor Sonnencreme. Feuchtigkeitsspendende Tagescremen enthalten wichtige Inhaltsstoffe, die von der Haut absorbiert werden sollen. Der schützende Film der Sonnencreme würde die Aufnahme der Wirkstoffe verhindern. 

 

Gibt es auch natürliche Alternativen zu herkömmlichem Sonnenschutz?

Naturbelassene Pflanzenöle sind eine gute Alternative zu Sonnenschutzmitteln aus dem Handel. Sie schützen nicht nur vor UV-Strahlen, sondern unterstützen auch unser Immunsystem: Ihre pflegenden Eigenschaften nähren die Haut, der pflanzeneigene Lichtschutzfaktor bietet Schutz vor der Sonne. 

Jojobaöl ist ein besonders gutes Beispiel für ein pflegendes Pflanzenöl mit natürlichem Lichtschutzfaktor. Es macht die Haut elastisch, spendet Feuchtigkeit und unterstützt die langanhaltende Sonnenbräune der Haut. 

 

 

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