Die festlichste Zeit im Jahr ist gleichzeitig auch die stressigste, denn die Bescherung hat sich zum Mittelpunkt des modernen Weihnachtsfestes entwickelt. Mit den hohen Erwartungen kommt da oft auch die ganz große Enttäuschung unter'm Weihnachtsbaum. Niemand von uns will der Auslöser entsetzter Blicke und trauriger Schnuten sein. Um euch also ein friedliches Fest zu garantieren, kommen hier die 7 absoluten No-Go's der Weihnachtsgeschenke. Bitte nicht nachkaufen!

1. Bauch-weg Hose 

Natürlich möchten wir, dass unsere Liebsten das Beste aus sich machen. Trotzdem gibt es diskretere Wege, um anzudeuten, dass es Zeit wird, ein paar extra Jogging-Runden im Park zu drehen. Bauch-weg-Unterhosen sind zwar nützlich, schließlich bekennen sich Superstars wie Kim Kardashian dazu, regelmäßig Shape-Wear zu tragen. Trotzdem ist das eine Sache, die wir gerne im Stillen selbst besorgen, anstatt sie vor versammelter Großfamilie auszupacken. 

 

 2. Socken

Der Klassiker aller unkreativer Köpfe und Gegenstand vieler klischeehafter Weihnachts-Witze. Fast schon lustig, aber auch nur fast. Denn auch die „coolen“ Socken mit Weihnachtsmann-Muster oder Hot-Dog-Print können uns unter dem Christbaum nicht überzeugen. Lasst das sicherheitshalber sein und biegt im Einkaufszentrum lieber in die Parfümerie- und Taschen-Abteilung. 

 

 3. Kochtöpfe

Dieser Punkt ist ziemlich schnell abgehackt, denn erwischt ihr euch dabei in der Haushaltswaren-Abteilung ernsthaft über ein Kochtopf-Set als Geschenk nachzudenken, dann überlegt euch eines: Hat sich der potenzielle Beschenkte ganz konkret ein Topf-Set gewünscht? Nein? Wenn wir nicht speziell nach der neuesten Topf-Serie aus hochwertigem, rostfreiem Edelstahl fragen, dann wollen wir auch mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit kein Topf-Set dieser Sorte. Also: Rückzug aus der Haushaltswaren-Abteilung antreten.  

 

 4. Unterhosen

Achtung, damit meinen wir nicht die tolle, unverschämt teure Spitzenunterwäsche von Agent Provocateur. Damit meinen wir schlabbrige, formlose Baumwoll-Zweckwäsche, die außer „wärmend“ nur „liebestötend“ sind. Hier also ein einfacher Guide für den Unterwäsche-Kauf: Baumwoll-Unterhosen? Nein, danke. Verführerische Spitzen-Wäsche? Ja, bitte. 

 

 5. Werkzeuge

Werkzeuge braucht fast jeder, sind also wieder aus der Kategorie super-praktisch. Unter dem Weihnachtsbaum wollen wir aber nichts praktisches. Auch Fleischhauer sind super praktisch, trotzdem lässt uns der Gedanke an einen nett verpackten Fleischklopfer nicht himmelhochjauchzend in die Lüfte springen. Wir wollen etwas schönes, das unsere Sinne streichelt und uns zeigt, dass Ihr uns verwöhnen wollt. Und Werkzeuge erfüllen sicher keinen dieser Punkte. 

 

 6. Hornhautfeile und ähnliches

Klar, raue Füße sind vor allem in der kuscheligen Weihnachtszeit von Nachteil. Dennoch können wir uns Geschenke vorstellen, die zwar weniger zweckmäßig sind, jedoch um einiges mehr Freude bereiten. Eigentlich alles. Alles bereitet uns mehr Freude als ein Hornhaut-Schrubber. Also, bitte alles andere, als das. So schwer ist das nicht. 

 

 7. Mundspülung und Zahnbürsten

Mundhygiene-Artikel jeder Art zählen definitiv zur Kategorie versteckte Beleidigung. Ist vielleicht gar nicht böse gemeint, kommt aber sicher nicht gut an. Spart Euch diese Art der Kritik einfach für eine weniger festlichen Gelegenheit.

 

Generell wäre der erste Schritt zum perfekten Geschenk, sich Gedanken zu machen, was der Beschenkte gerne in seiner Freizeit macht und wofür sein Herz schlägt. Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen, Schmuck, Kosmetik, Parfums und Accessoires liegen Statistiken zufolge bei Frauen ganz oben. Und umgeht ihr die genannten 7 Geschenke, seid ihr den größten Fettnäpfchen schon mal aus dem Weg gegangen. Wenn trotz allem die große Begeisterung nicht eintritt, dann erinnert euch daran, dass es zu Weihnachten nicht um Geschenke geht, sondern darum, mit den Liebsten eine schöne, friedliche Zeit zu verbringen.